zer o_c omments
Donnerstag, 21. November 2013 in warm_guns

[die silbernen halme gaben heute spürbar langsamer nach beim traben über die grauglänzend-flutlichtbeschienene ebene. man spürt, dass es wahrscheinlich ein geräusch machen würde, hörte man genauer hin. raureif. auch so ein lieblingswort. weder rau noch ein reif, aber auch keine lautmalerische, sondern eine noch direktere plausibilität: ganz so als hätte jedes ding einen namen (und wüsste ihn auch).]

[mich beobachtend, wie ich in mein seriös-schwarzes notizbuch schreibe, sehe ich mit einem mal wieder meinem vater so ähnlich, wenn er ganz versunken und bei sich ist (nur das leise versunkenheitssummen, das hörbare lufteinziehen durch die nase, dieses gelegentliche sich-unterbrechen und innehalten und wahrscheinlich – ich weiß nicht, was macht er in diesem augenblick eigentlich genau, er weiß es sicher selbst nicht – bilanzieren? mehr eine art «das hätten wir also», eine interimszufriedenheit aber noch keine ganze, kein sich-zurückfallenlassen; das jedenfalls, das mache ich, glaube ich, nicht). und während ich auch schon bei solcher gelegenheit mich instinktiv korrigierte, peinlich berührt und ein bisschen, sagen wir mal, bei meiner jugendlichen eitelkeit gepackt, dachte ich in dem moment: schön, dass du hier bist. du kannst gern bleiben.]

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ich fühle mich sauwohl hier

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den eindruck hab ich auch langsam.

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